unsere Katzen
zu unserer kleinen Familie, gehören derzeit 7 1/2 Katzen; als halbe Katze zähle ich hier unsere Cindy, die die meiste Zeit bei unserem Nachbarn verbringt und nur noch nach Hause kommt, wenn er wieder mal in Urlaub ist.
Die anderen 7 verteilen sich auf Haus und Hof.
Alle unsere Katzen sind sterilisiert, um unnötige Katzenvermehrung zu vermeiden.
Sheeba
Sheeba und Tabby, sind mit mir, von Bitburg nach Miesau, gezogen.
Sheeba, unser Prinzesschen, eine "heilige Birma", ist schon seit 1995 mit mir zusammen. Immer etwas zurückhaltend, aber wehe sie will etwas Milch (z.B. wenn sie hört, dass ich mir einen Milchkaffee zubereite - ich trinke wegen den Katzen nur laktosefreie Milch, weil sie diese besser vertragen und sie billiger als Katzenmilch ist) oder hört wie ich eine Dose öffne oder ein Ei verschlage, dann kann sie sich lautstark mitteilen, um ja nicht vergessen zu werden.
Wenn Ralf im Winter den Bullerjan anheizt, dann liegt Sheeba am liebsten ganz dicht dabei.
Tabby, meine Türkisch-Angora Katze (Juli 1995 - Februar 2003), konnte die große Freiheit nur eine kurze Zeit geniessen. Scheinbar hat sie irgendetwas auf dem Dachboden gefunden - wahrscheinlich ein Marderköder aus vergangener Zeit - und ist leider an einer Vergiftung gestorben.
Cindy
Cindy habe ich 2003, mit einem Alter von 13 Jahren, aus dem Tierheim Homburg geholt. Ihr fehlt das Endglied der linke Vorderpfote - sie scheint da früher mal einen Unfall gehabt zu haben - was sie aber nicht sonderlich behindert. Wenn sie etwas will, winkt sie mittleiderregend mit dem Stummelchen; doch wenn irgendwas ist, ist sie flink wie ein Wiesel - trotz Stummelchen. Cindy ist ein Siam-Mix, was sie auch gerne lautstark zur Kenntnis bringt; wenn sie etwas will, ist sie nicht zu überhören.
Seit zwei/drei Jahren, verbringt unser altes Mädchen die meiste Zeit bei unserem Nachbarn, einem Rentner, wo es ruhiger ist, als bei uns. Ihn hat sie mit ihrer Tour komplett um die Pfote gewickelt. Er kauft extra Lachsschinken und Shebba für sie. Ist er in Urlaub, muß die Nachbarin sie versorgen ... und Cindy quartiert sich zwischendurch wieder bei uns ein.
Tiger
Tiger , ein Kater aus dem Tierheim Kaiserslautern, lebte nur etwa 3 1/2 Jahre (Februar 2004- Oktober 2007) bei uns, dann wurde er leider von einem Auto überfahren.
Tiger war so ein bischen für die "Kindererziehung" zuständig - er hat sich liebevoll um die Erziehung von Kessy, Bärchen und Rusty gekümmert, auch die Welpenerziehung hat ihm Spaß gemacht.
Tiger war zum Glück unser bislang letztes Unfallopfer.
Kessy
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Kessy kommt im Mai 2004 zu uns - statt der erzählten 8 Wochen, erst knappe 6 Wochen, und die kleineste aus dem Wurf; krabbelt die mir beim Besuch in meine Handtasche. Zu spät haben wir bemerkt, dass sie nach Wärme sucht; und der plötzliche Kälteeinbruch, 3 Tage nach ihrer Ankunft, sind dafür verantwortlich, dass sie mit chronischem Schnupfen zu kämpfen hat.
Nichtdestotrotz ist unsere Kessy ein fixes Wesen, so klein und zierlich sie auch ist, so groß ist ihr Kampfgeist - keine Vogel ist zu groß, keine Ratte stark genug, um es mit ihr aufzunehmen. Und wehe, wenn sie mal Medikamente oder eine Spritze bekommen soll, dann kann sie sich wehren, wie ein echter Tiger.
Bärchen
Bei Besuch von Bekannten im Juni 2004, lernten wir Bärchen kennen, der im Wäschekorb der Familie geboren war. Sofort verzauberte er uns und natürlich nahmen wir ihn mit. Bärchen und Kessy wuchsen wie Brüderchen und Schwesterchen auf.
Rusty
Rusty (Juli 2004- Juni 2005), wurde in Steinwenden am Friedhof gefunden, er war mit 3 anderen kleinen Kätzchen dort ausgesetzt worden. In Tiger, fand er so etwas wie "seinen großen Bruder", die beiden liebten sich heiß und innig.
Er war ein kleiner aufgeweckter Bursche, ständig zu Steichen aufgelegt; er liebte es Ralf im Stall oder im Schuppen zu erschrecken, wenn er plötzlich aus dem Nichts auftauchte.
Viel zu früh hat er den Tod auf der Straße zum Wasserturm gefunden.
Gismo & Momo
Momo und ihre Schwester Gismo kamen im Juli 2005 als kleine Kätzchen zu uns - sie traten farbenmäßig die Nachfolge von Rusty an.(siehe "Trauriges-Regenbogenbrücke")
Rot und rotzfrech, vor allem Momo. Gismo war und ist immer etwas zurückhaltender; Gismo liebt es im Heu zu schlafen, den ganzen Sommer über findet man sie meist draußen.
Momo war Rusty sehr ähnlich, sie hatte nur Flausen im Kopf und war wie eine diebische Elster - mal klaute sie den Kugelschreiber, mal die Weihnachtsplätzchen aus der Dose - sie konnte alles gebrauchen.
Im Sommer 2010 ist sie an einer schweren Infektion erkrankt und gestorben.
(siehe "Trauriges-Regenbogenbrücke")
Bonnie
Bonnie war eine richtige Zicke. Sie kam aus dem Tierheim in Homburg zu uns. Auch Bonnie hat die Straße falsch eingeschätzt und ist nach nur 2 Jahren (Sept. 2005 - Sommer 2007) von uns gegangen.
Aimee, Lou Lou & Amadeus
Als Tiger im Oktober 2007 überfahren wurde, haben wir es nur 3 Wochen ausgehalten und wollten uns im Tierheim in Homburg einen neuen Tiger holen. Als wir nach Hause fuhren hatten wir Aimee und Lou Lou im Auto.
Aimee wurde angeblich von den anderen Katzen gemobbt, mittlerweile fragen wir uns zwar, wer hier wen gemobbt hat ...
Lou Lou hatte kaum Fell am Arsch und sah fürchterlich aus - mittlerweile haben wir festgestellt, wenn sie normale Milch trinkt, verliert sie ihr Fell. Seither gibt es bei uns im Haushalt nur noch laktosefreie Milch (für meinen Milchkaffee), die verträgt auch Lou Lou. Von Sheeba hat sie gelernt, wie man sich lautstark bemerkbar macht, wenn man etwas Milch haben will.
Bei Amadeus ging ich davon aus, das eine andere Familie, die zeitgleich da war, ihn mitnimmt. Er hat bitterlich gejammert, als ich ohne ihn wegging. Als Ralf mir dann sagte, dass die ihn nicht nehmen, bin ich am nächsten Tag hin, und hab ihn auch noch geholt.
Noch nie hatten wir einen so verfressenen Kater. Machte ich die Kühlschranktür auf, saß er schon drin, ehe ich mich umsah; hatte Ralf sich ein Wurstbrot gemacht, hat er in einem unbedachten Moment sofort zugeschlagen; wollte man ihm etwas geben, hat er sofort gekrallt und zugebissen - ein gutes Jahr hat es gedauert, bis er kapiert hat, dass er, wie alle anderen auch etwas bekommt. Mittlerweile wartet er, bis er an der Reihe ist und ist ein lieber, verschmuster Kater geworden.
2008 ist er mal für 2 Wochen ausgewandert und hat mit einem Nachbarn angebendelt (Fressen ja, aber er ging nie mit ins Haus dort) - hin und wieder geht er auch jetzt noch dahin, aber wenn ich abends um 23 Uhr von der Arbeit komme, kommt er sofort angelaufen um mich zu begrüßen und mit ins Haus zu gehen.
unsere kleine Farm


