Füttern erlaubt - Füttern verboten

Als wir anfingen, nach und nach die Tiere anzuschaffen und diese hinten auf der Wiese sich tummelten; bemerkten wir, dass sich die Anzahl der Spaziergänger dort erhöhte und viele den Tieren Futter zuwarfen.

Wir merkten, dass machte den Leuten richtig Spaß und wir freuten uns; so hingen wir ein paar Hinweise zur Fütterung an den Zaun: kein verfaultes Obst, kein verschimmeltes oder weiches Brot - knochenhart sollte es sein, da die Tiere sonst krank würden, etc.

Aber scheinbar gibt es viele Menschen, die nicht lesen können. Immer wieder fanden wir verschimmeltes Brot oder Kuchen, weiches Brot oder Brötchen, verfaultes Obst und verfaulte Gemüseabfälle, Kaffeefilter mit Kaffee, Plastiktüten und sonstigen Abfall, der über den Zaun geworfen wurde - auf Grund dessen sind uns einige Tiere elendig eingegangen, für die jede Hilfe zu spät kam und sie qualvoll starben.

Das hat uns veranlaßt, die Schilder auszutauschen - jetzt steht am Zaun:

"Füttern verboten"

"Es kann der Frömmste nicht in Frieden wohnen, wenn's dem Nachbarn nicht gefällt"

Nicht jedem hat unser kleiner Streichelzoo gefallen.

Immer wieder haben wir Anzeigen erhalten, weil die Ziegenböcke stinken - dabei war es damals nur einer; der Misthaufen zuviel stinkte - obwohl es den schon seit 20 Jahren an der Stelle gab; der Hahn krähte, die Schafe blöckten usw.; selbst den Tierschutzbund hat man uns geschickt - die den anonymen Hinweis nicht verstehen konnten .... bei dem Platzangebot usw. Stall & Futter, alles war okay!

 

Naja.... "es kann der Frömste nicht in Frieden leben, ......"

Regenbogenbrücke

Tabby, meine Türkisch-Angora Katze, konnte die große Freiheit nur eine kurze Zeit geniessen. Scheinbar hat sie irgendetwas auf dem Dachboden gefunden - wahrscheinlich ein Marderköder aus vergangener Zeit - und ist leider an einer Vergiftung gestorben.

 

Rusty & Tiger Rusty & Tiger

Rusty, wurde in Steinwenden am Friedhof gefunden, er war mit 3 anderen kleinen Kätzchen dort ausgesetzt worden. Er war ein kleiner aufgeweckter Bursche, ständig zu Steichen aufgelegt; er liebte es Ralf im Stall oder im Schuppen zu erschrecken, wenn er plötzlich aus dem Nichts auftauchte. Viel zu früh hat er den Tod auf der Straße zum Wasserturm gefunden. (2004-2005)

Bonnie Bonnie

Bonnie war eine richtige Zicke. Sie kam aus dem Tierheim in Homburg zu uns. Auch Bonnie hat die Straße falsch eingeschätzt und ist nach nur 2 Jahren (2005-2007) von uns gegangen.

Tiger Tiger

 

Tiger, ein Kater aus dem Tierheim Kaiserslautern, lebte nur etwa 3 1/2 Jahre (2004-2007) bei uns, dann wurde er leider von einem Auto überfahren.

Tiger war so ein bischen für die "Kindererziehung" zuständig - er hat sich liebevoll um die Erziehung von Kessy, Bärchen und Rusty gekümmert.

Tiger war zum Glück unser bislang letztes Unfallopfer.

Momo & Gismo Momo & Gismo

Momo und ihre Schwester Gismo kamen 2005 als kleine Kätzchen zu uns - sie traten farbenmäßig die Nachfolge von Rusty an.

Momo war Rusty sehr ähnlich, sie hatte nur Flausen im Kopf und war wie eine diebische Elster - mal klaute sie den Kugelschreiber, mal sie Weihnachtsplätzchen aus der Dose - sie konnte alles gebrauchen.

Im Sommer 2010 ist sie an einer schweren Infektion erkrankt und gestorben.

Timmy Timmy

Timmy war ein kleiner Kamarunbock, dessen Mutter keine Milch hatte. Ich habe ihn dann mit der Flasche großgezogen. Er wuchs trotz allem, zu einem stattlichen Kamarunbock heran. Er war sehr zutraulich, anhänglich und verschmust - leider mußte er viel zu jung und sinnloserweise sein Leben lassen. Seither habe ich keinem Schaf mehr einen Namen gegeben.

Joschi Joschi

Joschi, war Ralf's Liebling. Vor ihm war nichts sicher, wo er hin wollte, da ging er auch hin - notfalls mit Gewalt. Andererseits ein "Schmusebock" hoch 3.

Er 2004 Mitbegründer der kleinen Farm und war damals etwa 7 Jahre alt; 2009 starb er.